Bilderbuch

Fotos und Texte

Christkinds Garten

Tropfen
Rauhreif vor Weihnachten

Das Christkind ist durch den Wald gegangen,
sein Schleier blieb an den Zweigen hangen,
da fror er fest in der Winterluft
und gl├Ąnzt heut morgen wie lauter Duft.

Ich gehe still durch des Christkinds Garten,
im Herzen regt sich ein s├╝├č Erwarten:
Ist schon die Erde so reich bedacht,
Was hat es mir da erst mitgebracht!


Anna Ritter (1865 bis 1921)

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24.12.2007 Weihnachten, Winter | 3 Kommentare

3 Kommentare

  1. Guten Morgen J├Ârg, ein wundersch├Ânes Weihnachtsgedicht ist das und ein so sch├Ânes Bild dazu.

    Ich w├╝nsche dir und deiner Familie ein ganz sch├Ânes und ruhiges Weihnachtsfest.

    Liebe Gr├╝├če, Helga

    Comment by Helga | 25. Dezember 2007

  2. Oh, ein ganz neuer Gedanke f├╝r mich, der da im Gedicht ausgesprochen wurde!

    Manchmal finde ich es schade, dass wir nicht mehr so naiv ans Christkind glauben k├Ânnen, oft finde ich unser reflektiertes Glauben besser – und dann denke ich wieder, dass es auch fr├╝her beides nebeneinander gegeben hat.

    Liebe Weihnachtsgr├╝├če allen!
    Heide

    Comment by Heide | 25. Dezember 2007

  3. Lieber J├Ârg,
    deine Rauhreifbilder sind samt und sonders wundersch├Ân. Bei dem Gedicht kommen mir allerdings wieder ketzerische Gedanken. Wer ist denn nun das Christkind? Und … trug Jesus einen Schleier? Dann war er gar eine Frau? *ach ja* – ich kann halt mit diesen Dingen nicht so gut …
    Liebe Gr├╝├če und nochmals: ein fr├Âhliches Fest f├╝r die ganze Familie!
    Elke

    Comment by Elke | 25. Dezember 2007

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