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Hochzeit

Tropfen
Eine Hochzeit ist ein Ereignis,
eine Ehe eine Leistung.

Unbekannt

Quelle: aphorismen.de
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04.01.2008 Miteinander | 12 Kommentare

12 Kommentare

  1. Ein Ereignis? Ja, ganz ohne Frage.
    Eine Leistung? An wann? Nach 3 Jahren, oder F├╝nf? Nach 20 Jahren oder 30?

    Egal, das Bild ist klasse und der Spruch passt perfekt.

    Sch├Ânes Wochenende,
    J├╝rgen

    Comment by J├╝rgen | 5. Januar 2008

  2. Wenn man es schafft in einer Ehe immer wieder “HOCH – Zeiten” zu (er-)leben, dann ist dies nicht nur ein Wunder, sondern auch eine Leistung. Und zu dieser Leistung geh├Âren Zwei.

    Leider h├Ârt das “Arbeiten” an einer Beziehung oft nach der Hochzeit auf!

    *************

    Das Bild ist klasse!

    Liebe Gr├╝├če
    Andrea

    Comment by Andrea Redmann | 5. Januar 2008

  3. Hochzeitmachen ist doch immer wieder sch├Ân :oops:

    Comment by Judith | 5. Januar 2008

  4. Vielleicht wenn man bewu├čter heiratet, ist man auch bereit die Leistung zu erbringen, damit die Ehe auch gut verl├Ąuft?
    Mit bewu├čter meine ich aber nicht “romantisches Liebesgefl├╝ster”, sondern “knallhart” sich klar machen, auf was man sich da einl├Ąsst, und ob man ├╝berhaupt dazu bereit ist,sich auf dieses Abenteuer wirklich einzulassen.

    So ein kleiner Ehekurs, das w├Ąres doch, nur wer soll den leiten, wenn selbst Seelsorger ( Pfarrer, Psychologen) heutzutage geschieden und getrennt sind? andererseits wissen die auch wovon sie reden, sie sind selbst durch?

    Comment by Barbara | 5. Januar 2008

  5. Sch├Âne KLeider, w├╝rden mir auch gefallen. Ich habe ziemlich “schlicht” geheiratet – leider.
    Wenn ich noch mal die Wahl h├Ątte, w├╝rde ich mir auch so ein tolles Kleid kaufen.

    Ich bin auch der Meinung, dass das F├╝hren einer Ehe (oder dauerhaften Partnerschaft) eine Leistung ist.
    Auf der Verliebtheit ausruhen – das funktioniert nicht. Um auch durch die Tiefen einer Beziehung zu kommen, muss man schon wirklich wollen und auch hart daran arbeiten.

    Barbara: Ehekurse finde ich, genau so wie Erziehungskurse, eigentlich nicht schlecht.
    Aber das ist alles Theorie. In der Praxis sieht vieles ganz anders aus. Und wenn dann das Erlernte nicht greift, ist man genauso hilflos wie ohne Kursus.
    Und wenn ich sehe, wer z. B. alles als ausgebildete Fachkraft in Familien geht, die sozial schwach sind, wo es Ehe- und Erziehungsprobleme ohne Ende gibt, dann frage ich mich auch:
    wie kommt derjenige dazu, andere zu beraten, wo er/sie doch die eigenen Probleme nicht in den Griff bekommt?!

    Ein hei├čes Thema, und das “nur” wegen ein paar sch├Âner Kleider und einem Spruch dazu *ggg*

    Ich w├╝nsche euch ein harmonisches Wochenende, frei von Partnerschafts-Stress :wink:

    Edith

    Comment by Edith T. | 5. Januar 2008

  6. J├╝rgen,

    ich finde, die “Leistungsbereitschaft” muss von Anfang an da sein.
    Je fr├╝her nicht nur, wie bereits angesprochen, romantische Gef├╝hle da sind (die nat├╝rlich sehr, sehr wichtig sind – auch f├╝r diese “Leistungsbereitschaft”), je fr├╝her sich die beiden Menschen auch klar sind dar├╝ber, dass nun etwas ganz Neues “erarbeitet” werden muss, desto eher kann Ehe oder Partnerschaft gelingen.

    Und somit ist jedes GUT verbrachte Ehejahr eine Leistung.

    Wobei es nat├╝rlich hier wie anderswo auch, “Naturtalente” gibt. ;-)

    Comment by Heide | 5. Januar 2008

  7. @ Heide

    Ich kann J├╝rgens Meinung ebenso nachvollziehen wie die Deine.

    Und doch m├Âchte ich nochmal unterstreichen, dass in einer Ehe aus zwei Menschen nicht eine Person wird und dass sich Gef├╝hle ├Ąndern k├Ânnen.

    Es nutzt gar nichts, wenn nur einer der Partner “Leistungsbereitschaft” zeigt.

    Zudem sind “Ehe” und auch das Fest der “Hochzeit” von Menschen erdachte und mit Regeln und Vorstellungen behaftete Einrichtungen bzw. Kulturen.

    Und wo sich alles weiterentwickelt und ver├Ąndert ist es fast Nonsens, an diesen Regeln und Vorstellungen festzuhalten. Sie m├╝ssten eigentlich an die Zeit in der wir leben auch angepasst werden.

    Im Bild sehen wir viele Hochzeitskleider und unsere Vorstellung und Regeln sagen, jedes Kleid ist f├╝r nur eine Frau gedacht.
    Zus├Ątzlich ist in uns verwurzelt, dass “Wei├č” die Farbe der Unschuld ist.

    Ich k├Ânnte noch viele Beispiele und Argumente bringen, die in unserer Zeit und wie in allen Zeiten einen Widerspruch an den n├Ąchsten kn├╝pfen.

    Um diese Widerspr├╝che in Luft aufzul├Âsen, kann nur jeder f├╝r sich alleine seine “Hoch – Zeiten” in der Gegenwart (er-)leben. Wunderbar sind die Momente, wo zwei Menschen zusammen diese “Hoch – Zeit” im Einklang leben. Und dies geschieht meistens nicht an einem bestimmten Tag, in der Kirche, oder irgendwie anders geplant.
    Dies geschieht einfach so!

    Nochmals liebe Gr├╝├če
    Andrea

    Comment by Andrea Redmann | 5. Januar 2008

  8. Hallo Edith,
    zu Deinem Satz “wie kommt derjenige dazu, andere zu beraten, wo er/sie doch die eigenen Probleme nicht in den Griff bekommt?!”:

    Ich kann diese Einstellung nachvollziehen. Allerdings sind auch Berater in eigenen Sachen viel zu nahe am Geschehen, als dass sie dann immer mit den Problemen alleine klar kommen k├Ânnten. Denn nur wenn man ein St├╝ck weit “au├čen” steht, kann man das Problem und m├Âgliche L├Âsungen klar erkennen.

    Vielleicht geht es ja auch beim Umgang mit Problemen eher darum, dass man sich zu gegebener Zeit Unterst├╝tzung von au├čen holt, um ihren Kern zu erkennen – um neue Sichtweisen, neue Verhaltensmuster zu entdecken usw..

    Das gilt m.E. f├╝r “Fachm├Ąnner/Fachfrauen” genauso wie f├╝r “Normalsterbliche”.

    Und wenn ein Berater mit eigenen Problemen so seine Probleme hat, hei├čt das nicht zwangsl├Ąufig, dass er ein schlechter Berater ist.

    Einen Text hierzu:

    “Selbst ratlos sein
    und doch viele beraten k├Ânnen.

    Selbst gebrochen sein
    und doch vielen als Halt dienen.

    Selbst Angst haben
    und doch Vertrauen ausstrahlen.

    Das alles ist Menschsein,
    ist wirkliches Leben.”

    (lt. Internet von einem Martin Gutl)

    Der Begriff “Leistung” in Zusammenhang mit Ehe gef├Ąllt mir zwar nicht sonderlich gut, aber eine erfolgreiche Ehe f├Ąllt einem sicherlich nicht so einfach in den Scho├č, sondern erfordert best├Ąndige Pflege, EntWicklung…..

    Helga

    Comment by Helga | 5. Januar 2008

  9. ja Edith: alles nur wegen ein paar sch├Âner Kleider :mrgreen:
    Da geb ich dir Recht: wer kann schon helfen?
    Das es nicht immer so klappt ist doch schon erkennbar an den div. Nachrichten, was da im Moment so l├Ąuft. Als “Heilung f├╝r manch Problem” wollen sie neue gesetzliche Regelungen, wie ich finde der etwas falsche Weg. Nimmt dies doch nur einfach die Veranwortung demjenigen noch mehr ab, der sie anscheinend noch nicht mal begriffen hat. WIe kann dies eine L├Âsung sein?

    @ Andrea. Eine Ehe ist genaugenommen “nur ein stattlicher Vertrag” Punkt.
    Eine Partnerschaft dann schon etwas mehr?

    Ob “einfach etwas so geschieht” zweifle ich inzwischen an. Da alles in unseren Gedanken beginnt, haben wir mehr Einfluss als wir “denken”. Denn unsere Gedanken sind es, die unser Verhalten ausl├Âsen. Da mal genau zu forschen bringt so einiges an den Tag.
    L├Ąsst auch manch Entwicklung verstehen.

    Eine Ehe/ Partnerschaft hat eigentlich mit 3en zu tun: Einem Ich, du und einem Wir. Nix mit: aus 2 wird 1.
    Jeder kann seinen Anteil daran haben das es gut l├Ąuft, wobei auch manch Auseinanderentwicklung mal dazu geh├Âren kann.
    Nur HOCHzeiten? gibt es nicht. Aus mancher “TIEFzeit” kann man auch besonders viel lernen und diese Erfahrung gut zum Erhalt der Ehe nutzen.
    Ich w├╝nsche allen ein gutes Wochenende

    Comment by Barbara | 5. Januar 2008

  10. Hallo J├Ârg, ein wundersch├Ânes Bild, das Erinnerungen hochkommen l├Ąsst … lange ist es her …

    Es ist ganz sicher nicht immer leicht in einer langj├Ąhrigen Partnerschaft. Ich denke, ein wenig Gl├╝ck geh├Ârt auch dazu und Kompromisse. Auch “├Ąu├čere Umst├Ąnde” die keiner ahnt oder an die keiner denkt bei der Hochzeit, k├Ânnen die Partnerschaft stark beeinflussen. ├äu├čere Umst├Ąnde damit meine ich Krankheit, Probleme im Job, finanzielle Probleme. Es gibt da eine ganze Menge, was man zusammen bew├Ąltigen muss/sollte/versuchen sollte oder wie immer man es nennen mag.

    Auf jeden Fall sollte man sich dar├╝ber im Klaren sein, dass das Leben nicht immer sch├Ân ist, was man, auf Wolke 7 schwebend, leicht vergisst.

    Ein sch├Ânes Wochenende w├╝nsche ich, Helga

    Comment by Helga | 5. Januar 2008

  11. @ Barbara : Ein netter “Verschreiber”, der stattliche Vertrag! Aber genau das meinte ich mit den Kulturen.

    Ein kath. Pfarrer, der laut seinen Lebens- “Regeln” eigentlich nichts von der “Ehe” verstehen kann, hat mir 1986 beim Traugespr├Ąch auf mein Eingest├Ąndnis, dass ich schon 7 Jahre mit meinem Mann zusammenlebe und 5 Jahre standesamtlich verheiratet bin ( damals) gesagt: “Sie brauchen das hier nicht als Schuldbekenntnis darzustellen. Sie sind seit dem Moment “verheiratet”, seitdem sie sich zueinander bekannt haben.”

    Und genau diese Aussage hat mich zu meiner Ansicht zu meiner eigenen “Ehe-” und “HochzeitsKULTUR” bzw Denkweise gebracht.

    Auf dem Standesamt wird nur der Vertrag geschlossen und in der Kirche bekommt man den Segen. Beides ist keinerlei Garant daf├╝r, dass diese “Vereinigung” von zwei Menschen “Bestand” hat.

    F├╝r diesen “Bestand” m├╝ssen sich beide Menschen in die gleiche Richtung und zur gleichen Zeit entwickeln und sie m├╝ssen beide an diesem “Bestand” arbeiten.

    Und all das sind nicht die Hochzeiten, obwohl sie so hei├čen. Die “Hoch – Zeiten” sind meines Erachtens die kleinen Momente auf Wolke 7, die absolut nichts mit Kulturen oder Regeln zu tun haben, sondern eben mit den den kleinen Wundern, die die Natur uns mit den “unregelbaren” und “unbestimmbaren” Gef├╝hlen in die Wiege gelegt hat.

    Andrea

    Comment by Andrea Redmann | 5. Januar 2008

  12. Ja, das glaube ich ganz sicher. Und nachdem ich inzwischen auf fast 30 Jahre Ehe und nochmal fast 10 Jahre zusammen sein davor, zur├╝ckblicken kann, bin ich auch ein bisschen stolz darauf. Denn es gibt wohl immer H├Âhen und Tiefen, aber in meinen Augen laufen auch viele Menschen heutzutage aus einer Ehe zu schnell fort. Ich halte nichts von Lebensabschnittsgef├Ąhrten, jedenfalls nicht, wenn die Ehe Kinder hervorgebracht hat.
    Lieben Gru├č
    Elke

    Comment by Elke | 5. Januar 2008

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